Ursula Poznanski "Erebos"
Hallo ihr,
Ich hab mal wieder eine Hörbuchrezension für euch. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Hörbuchs.
Worum geht's:
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen …
Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, da es schon unglaublich lang auf meinem Sub lag und einfach nicht zum lesen kam.
Das Hörbuch ist gekürzt, die wichtigsten Grundzüge wurden m. E. beschrieben. Den Sprecher mag ich sehr gern.
Aber die Geschichte selbst fand ich schwierig. Das lag auch an der Kürzung, denn das ganze Genie dieses Spiels kam so nicht rüber. Die Wechsel zwischen den Welten waren oft sehr schnell und schwer herauszuhören, so dass man immer einen Moment gebraucht hat, um sich zurechtzufinden. Einige zwischenmenschliche Inhalte fehlen mir, so dass ich keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte.
Ich glaub schon, dass die Geschichte wirklich gut durchdacht ist, aber ich bin vermutlich weder die Zielgruppe, noch mag ich es, nur von Fakten zu sprechen und die Emotionen außer Acht zu lassen.
Aber schon heftig, was man aus Menschen machen kann, wenn man sie mit einem solchen Spiel ködert. Wozu man bereit ist, um weiterspielen zu dürfen...

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