Rezension Tami Fischer "Pretty Shameless"


Tami Fischer
Pretty Shameless - Gefährlicher als Liebe

Große Gefühle treffen auf elektrisierende Spannung – das Finale der New-Adult-Suspense-Trilogie der SPIEGEL-Bestsellerautorin!
Erscheinungstermin: 11. Dezember 2024
Ungekürzte Lesung
Gelesen von Rebecca Veil, Tami Fischer
Laufzeit: 905 Minuten

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 

Worum geht's:
Sarah hat alles riskiert, um sich und ihre Zwillingsschwester Payton vor dem Gegenangriff der mächtigen Darlingtons und ihrer Clique zu schützen. Doch der Preis dafür ist hoch, denn Holden vertraut ihr nicht mehr. Gefangen in einem Netz aus Lügen und Intrigen, liegt es nun an Payton, Sarah zu retten, bevor diese darin zu ersticken droht. Sarah wiederum muss sich entscheiden: Will sie einen letzten verzweifelten Versuch wagen, Holden zurückzugewinnen, oder kann sie Monroe doch verzeihen?

Meine Meinung:
Für mich der schwächste Teil der Reihe, auch wenn hier alle Fäden zusammengeführt werden. Trotzdem ist der Band überfrachtet von Drama und Erkenntnissen, die ein bisschen kompakter und weniger reißerisch mich vielleicht besser erreicht hätten.

Die beiden Sprecherinnen haben wieder einen tollen Job gemacht, so dass ich der Geschichte inhaltlich gut folgen konnte, auch wenn ich manchmal wirklich überlegen musste, um wen genau es jetzt geht. Das wird zwar zu Beginn des Kapitels gesagt, aber da die Wege der Schwestern hier wieder zusammengeführt werden, überschneiden sich die Ereignisse immer wieder und wenn man - wie ich (ein Frevel, ich weiß) - im laufenden Kapitel Pausen macht, ist es nicht immer so einfach, wieder reinzufinden.

Richtig gut war, dass man trotz Pause zwischen den Bänden schnell wieder in der Geschichte drin war, ohne viel überlegen zu müssen, was genau alles bisher geschehen ist.

Was mir tatsächlich nicht so gut gefallen hat, war das Testament bzw der Umgang damit. Das war so konstruiert, nee, hier hätte gern ein bisschen ausführlicherer Kampf ums Erbe stattfinden können. Nach der ganzen Vorgeschichte ging mir das etwas zu schnell und reibungslos.

Die Reihe konnte mich alles in allem aber doch für sich begeistern. Ok, ich bin und bleibe kein Fan von "drei Jahre später"-Epilogen. Den hätte es für mich nicht gebraucht. Aber ich verstehe, warum die Autorin ihn geschrieben hat.

Der Stil der Geschichte erinnert ein wenig an diese High Class Gossip Storys. Jeder mit jedem, jeder hat ein dunkles Geheimnis, mit Geld kann man auch die größte Sch*** vertuschen. So. Hat aber Spaß gemacht.

Um mal abzuschalten von den eigenen Sorgen und sich mit dem Trash der Upper Class von Manhatten zu beschäftigen, eine perfekte Reihe.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Impressum

Rezension Nicolas Müller "The dragon writer's game"

Rezension Satu Rämö "Hildur - Die Toten am Meer" (Band 4)