Rezension Satu Rämö "Hildur - Das Grab im Eis" (Band 2)
Satu Rämö
Hildur – Das Grab im Eis
Kriminalroman
Erscheinungstermin: 09. April 2024
Gekürzte Lesung
Gelesen von Heike Warmuth
Laufzeit: 508 Minuten
Der einflussreiche isländische Politiker Herman Hermansson wird beim Skifahren erschossen. Wurde ihm die Affäre mit der Frau seines Konkurrenten zum Verhängnis? Hildur Rúnarsdóttir und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Es stellt sich heraus, dass der Tote mit einem einflussreichen Arzt befreundet war, der wenig später bei einem Flugzeugabsturz stirbt. Offenbar haben die beiden ein Verbrechen vertuscht, das sie mit tödlicher Wucht eingeholt hat. Auch Hildurs Nachforschungen zum Verschwinden ihrer Schwestern gehen weiter und sie muss begreifen, dass ihre Eltern nicht diejenigen waren, für die sie sie gehalten hat.
🧊🧊🧊
Band 2 mit Hildur in Island. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
In Band 1 hab ich ja schon gemerkt, dass es sich hier nicht um einen typischen Krimi handelt, sondern die Atmosphäre, die Charaktere und das Feeling im Vordergrund stehen. Diese Empfindung wird in Band 2 noch mehr verstärkt, denn ich hab beim Hören tatsächlich einige Male vergessen, dass das ein Krimi ist.
Für mich ist das nicht schlecht, denn ich mag die Atmosphäre und Hildur und Jakob, aber so ein bisschen mehr Spannung, mehr Mord, mehr menschliche Abgründe hätte ich schön gefunden.
Ob es an der Kürzung liegt, weiß ich nicht. Ich hoffe aber, dass es nicht noch cosyer wird in den Folgebänden. Aber da ich unbedingt wissen will, wie es mit Hildur, ihren Schwestern, Jakob und seinem Sohn und der Polizeiwache weitergeht, werde ich dranbleiben.
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