Rezension Matti Laaksonen "Unter Wasser sind wir frei"


Hallo zusammen, 


So ein Tag am See, wie in der Geschichte "Unter Wasser sind wir frei" von @matti_laaksonen_autor könnte ich mir auch vorstellen. Mit den richtigen Menschen an meiner Seite immer cool. Und zelten sowieso. Bald wieder. Ich freu mich drauf.

Zum Buch:
Erschienen in der "Farbenspiele"-Reihe des @wreaders_vlg (da gibt's noch mehr tolle, queere Geschichten, unbedingt mal reinschauen), kann diese Kurzgeschichte mal wieder vollkommen überzeugen und zeigt vorallem, wie inklusive Sprache funktioniert. Ich behaupte nicht, dass es leicht ist. Aber man kann sich dran gewöhnen und es den Menschen, die sich als nicht-binär identifizieren oder Neopronomen bevorzugen, damit helfen, sich vollständig zu fühlen, angenommen, ernst genommen. Und sooo schwer isses nicht. Nur ungewohnt. Aber das ist Kaffee mit Zimt auch. Trotzdem isses lecker 😜.

Worum geht's überhaupt?
Mika hat einen Plan: Sier möchte sich gegenüber sieser Freundinnen und Freunden als nichtbinär outen. Dafür sucht sier sich die letzte Ferienwoche aus, in der sie alle gemeinsam am Päijänne See zelten.
Die Angst, dass nicht alle gut mit Mikas Coming-out umgehen, sitzt siem allerdings im Nacken. Und dann sind da auch noch die Gefühle, die Mika für Lasse, sies bester Freund, hegt.
Mit Badehose und einer Menge Mut springt Mika wortwörtlich ins kalte Wasser und hofft auf ein Happy End.

Was gibt's noch dazu zu sagen?
Eine süße kleine Geschichte über ein Coming Out, ein suchen und finden und ankommen.

Mattis Schreibstil ist für solche Geschichten perfekt, die sich auf die Seele legen und diese umarmen.

Inklusiv, queer, liebevoll, ich lieb alles daran.

Unbedingt mehr davon bitte. Und vielen Dank für das Rezensionsexemplar 🌈.

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