Rezension Romy Hausmann "Himmelerdenblau"
Werbung I Rezensionsexemplar
Romy Hausmann
Himmelerdenblau
Thriller
Erscheinungstermin: 25. August 2025
Ungekürzte Lesung
Gelesen von Romy Hausmann, Felix von Manteuffel, Anna Maria Mühe, Uve Teschner, Florian Gregorzyk, Leslie Malton
Laufzeit: 836 Minuten
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …«
Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
»Das ist Romy Hausmanns definitiv bester Thriller. Er knüpft genau da an, wo die Autorin mit ›Liebes Kind‹ aufgehört hat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem sensationellen Roman.« US-Verlegerin Stephanie Bierwerth (Quercus) über »Himmelerdenblau«
Internationaler Emmy Award 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«
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Danke an das Team Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Nach Liebeskind, das ich - wie viele von uns - als Netflix Serie gesehen hab, wollte ich natürlich auch wissen, ob der neue Thriller was kann.
Und ja, der kann was. Vorab: ich habs als Hörbuch genossen, was unglaublich gut gelungen ist! Eine tolle Produktion und die Sprechenden haben sich selbst übertroffen, vorallem der Sprecher von Theo.
Theo ist dement. Seine Tochter verschwand vor Jahren und niemand weiß, was passiert ist. Podcaster greifen das Thema zum 20. Jahrestag des Verschwindens wieder auf und wirbeln ordentlich Staub auf.
Die Idee des Thrillers fand ich unglaublich gut. Gerade die Szenen mit Theo, die klaren Momente, aber auch das plötzliche Vergessen. Richtig gut.
Die Reportage, die es geben soll, ebenso. Why not. Allerdings kam ich mit der Intensität nicht so recht klar. Es hat sich angefühlt, als wäre die Podcasterin zum festen Bestandteil der Familie geworden. Blindes Vertrauen von Tochter Nr. 2, ständige Präsenz in Theos Nähe... ich habs nicht geglaubt. Das war mir von zu weit hergeholt.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass ganz viel konstruiert wurde, um die Podcasterin einzubinden, um das irgendwie realistisch zu machen.
Die Aufklärung fand ich wild. Passte irgendwie und doch hab ich mir mehr erhofft.
Für mich hätte es gern ein bisschen weniger sein dürfen, dafür intensiver in der Story. Weniger Einheit, mehr Recherche. Weniger Konstrukt, mehr Tiefe.
Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten.
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